Koreanisches Nationalmuseum, Nationalmuseum im Bezirk Yongsan, Seoul, Südkorea.
Das Nationalmuseum Koreas befindet sich in Yongsan-gu in Seoul und beherbergt mehr als 300.000 Objekte, die die Entwicklung koreanischer Kultur über Jahrhunderte dokumentieren. Die Anlage erstreckt sich über sechs Stockwerke mit Ausstellungsräumen, Bibliotheken und Forschungsbereichen, die chronologisch und thematisch geordnet sind.
Nach der Unabhängigkeit Koreas 1945 öffnete das Haus als erste staatliche Einrichtung zur Bewahrung koreanischer Kultur. Die heutige Anlage in Yongsan wurde 2005 fertiggestellt und ersetzte einen kleineren Standort in einem anderen Stadtteil.
Der Name des Hauses spiegelt seine Rolle als zentrale Sammlungsstätte des Landes wider, die Besucher durch Galerien mit Keramik, Malerei und Skulpturen führt. Manche Säle zeigen Objekte aus königlichen Palästen, andere präsentieren Werkzeuge und Kleidung aus dem Alltag vergangener Jahrhunderte.
Die Öffnungszeiten reichen mittwochs und samstags bis 21 Uhr, an anderen Tagen schließt das Haus um 18 Uhr und öffnet morgens um 10 Uhr. Ein großer Vorplatz vor dem Eingang bietet Orientierung und führt direkt zu den Hauptgalerien im Inneren.
Der Eingang blickt auf den Berg Namsan und schafft eine Sichtachse zwischen Natur und Ausstellungsgebäude. Diese Ausrichtung folgt alten koreanischen Bautraditionen, die Berge als wichtige Bezugspunkte behandeln.
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