Bukhansan Monument, Steinstele in Yongsan-dong, Südkorea
Das Bukhansan-Denkmal ist eine Steinstele, die etwa 1,5 Meter hoch und etwa 0,7 Meter breit ist und auf einem zweistöckigen rechteckigen Sockel steht. Es trägt 12 Zeilen Text mit insgesamt 32 Zeichen, die in einer Schriftweise eingraviert sind, die in der offiziellen Dokumentation dieser Periode üblich war.
Die Stele wurde zwischen 561 und 568 errichtet, um die Ausdehnung des Silla-Reiches ins Han-Tal unter König Jinheung zu kennzeichnen. Das Denkmal belegt damit die damalige Bedeutung dieser geografischen Region für die königliche Macht.
Die Inschrift dokumentiert einen königlichen Grenzbesuch und zeigt eine elegante Schriftweise, die für offizielle Aufzeichnungen jener Zeit typisch war. Besucher können heute in der Museumsausstellung die sorgfältige Handwerkskunst der Schriftgestaltung bewundern.
Das Monument befindet sich heute im Nationalmuseum von Korea in Seoul und kann dort zusammen mit anderen historischen Objekten besichtigt werden. Die Anordnung im Museum ermöglicht einen guten Blick auf alle Details der Stele.
Die Stele war Jahrhunderte lang verloren und wurde erst 1816 von dem angesehenen Kalligrafen Kim Jeonghui wiederentdeckt. Diese Wiederentdeckung rettete das Denkmal vor dem Vergessen und ermöglichte seine wissenschaftliche Erforschung.
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