Hangang Bridge, Straßenbrücke im Bezirk Yongsan, Südkorea
Die Hangang-Brücke verbindet den Bezirk Yongsan im Norden mit dem Bezirk Dongjak im Süden und überspannt dabei den Han-Fluss über eine Länge von etwa 1,1 Kilometern. Das Bauwerk verfügt über acht Fahrspuren für den Autoverkehr sowie separate Gehwege für Fußgänger, die auch zum künstlichen Park auf der Insel Nodeulseom führen.
Die Brücke wurde 1917 zunächst als Fußgängerbrücke errichtet, wurde aber 1950 während des Koreakriegs von südkoreanischen Truppen gesprengt, um den Feindvormarsch zu blockieren. Nach der Wiederherstellung 1954 wurde sie um Straßenbahngleise erweitert und entwickelte sich von einem reinen Fußgängerbauwerk zu einem Verkehrsknotenpunkt mit mehreren Funktionen.
Die koreanische meteorologische Verwaltung überwacht einen 100-Meter-Abschnitt zwischen den Brückenpfeilern zur Bestimmung des offiziellen Zufrierens des Han-Flusses.
Der Fuß- und Fahrverkehr auf der Brücke wird mit modernen Ampeln geregelt, die für einen sicheren Verkehrsfluss sorgen. Besucher sollten damit rechnen, dass die Nutzung während der Stoßzeiten stark frequentiert ist, besonders morgens und abends.
Ein 100 Meter langer Abschnitt zwischen den Brückenpfeilern dient als offizieller Messstelle der Koreaanischen Wetterbehörde, um den genauen Zeitpunkt der Eisbildung des Han-Flusses im Winter zu bestimmen. Diese routinemäßige Überwachung ist eine lange etablierte Praxis zur Verfolgung des Jahreszeitenablaufs.
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