Koreanische Nationalbibliothek, Nationalbibliothek im Bezirk Seocho, Seoul, Südkorea
Die Nationale Bibliothek Koreas ist eine große Sammlungsinstitution mit über 12 Millionen Materialien, darunter Millionen koreanischer Bücher, ausländische Veröffentlichungen und historische Dokumente. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere Ebenen unterhalb und oberhalb der Straße und organisiert all diese Bestände an einem zentralen Ort.
Die Einrichtung begann 1906 als private Bücherei und wurde dann unter der japanischen Herrschaft in eine staatliche Institution umgewandelt. Nach Koreas Unabhängigkeit 1945 erhielt sie ihre gegenwärtige Rolle und Mission als Nationalarchiv.
Die Sammlung spiegelt die koreanische Literaturgeschichte durch seltene Handschriften, historische Texte zur traditionellen Medizin und frühe koreanische Taschenbuchausgaben aus dem 20. Jahrhundert wider. Besucher können hier nachvollziehen, wie sich die Schriftkultur des Landes entwickelt hat.
Das Gebäude ist in den frühen Morgenstunden bis am späten Nachmittag erreichbar und verfügt über benutzerfreundliche Lernbereiche auf mehreren Ebenen. Digital können Materialien über ein Online-Portal von überall aus eingesehen werden, was die physische Nutzung vor Ort ergänzt.
Die Sammlung umfasst spezialisierte Bestände mit Materialien, die von Ausländern vor 1945 verfasst wurden und zeigen, wie die Welt Korea zu jener Zeit wahrnahm. Diese Perspektiven von außen bieten einen seltenen Einblick in die damalige gesellschaftliche Wahrnehmung.
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