Palsangjeon, Buddhistischer Tempel im Songnisan Nationalpark, Südkorea
Palsangjeon ist eine hölzerne Pagode auf dem Gelände des Beopjusa-Tempels im Nationalpark Songnisan. Das Gebäude erhebt sich auf einer Steinplattform und hat an allen vier Seiten Eingänge, innen befinden sich vier Buddha-Statuen sowie 500 kleine weiße Figuren.
Das ursprüngliche Gebäude wurde im Jahr 553 errichtet und gehört damit zu den ältesten Tempelbauten der koreanischen Geschichte. Es wurde während des Siebenjährigen Krieges zerstört und 1605 nach dem Vorbild des Originals wiederaufgebaut.
Die Wandmalereien im Inneren zeigen acht Szenen aus dem Leben des Buddha, von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Wer durch das Gebäude geht, erlebt diese Szenen wie eine visuelle Erzählung des buddhistischen Weges.
Der Tempel liegt innerhalb des Nationalparks Songnisan und ist gut zu Fuß vom Eingang des Parks aus zu erreichen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, besonders im Herbst, wenn das Laub der umliegenden Wälder die Farbe wechselt.
Palsangjeon ist eine von nur zwei erhaltenen hölzernen Pagoden in ganz Südkorea, was sie zu einem seltenen Beispiel dieser alten Bautechnik macht. Bemerkenswert ist außerdem, dass der Wiederaufbau von 1605 keine sichtbaren Nägel verwendete, sondern auf ineinandergreifenden Holzverbindungen basiert.
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