Hannam-dong, Wohnbezirk in Yongsan, Südkorea
Hannam-dong ist ein Wohnviertel im Stadtbezirk Yongsan in Seoul, Südkorea, das Botschaften und internationale Einrichtungen beherbergt. Die Straßen ziehen sich zwischen modernen Apartmenthochhäusern und begrünten Boulevards hindurch, während Cafés und Geschäfte in den unteren Geschossen der Gebäude Platz finden.
Das Gebiet begann als kleiner Weiler am Fluss und trug den Namen Han-Fluss-Dorf während der japanischen Kolonialzeit im frühen 20. Jahrhundert. Nach dem Koreakrieg wandelte sich das Viertel in den 1960er und 1970er Jahren zu einer gehobenen Wohngegend mit Wohnkomplexen für ausländische Diplomaten und wohlhabende Familien.
Das Leeum Samsung Museum beherbergt koreanische Keramiken und moderne Skulpturen in drei markanten Bauwerken, die verschiedene Architekturbüros entworfen haben. Besucher durchlaufen bei ihrem Rundgang mehrere Säle mit wechselnden Ausstellungen, die traditionelle Kunsthandwerke und zeitgenössische Installationen nebeneinanderstellen.
Die U-Bahn-Stationen Hangangjin und Hannam bieten direkte Verbindungen zu mehreren Linien, die weiter ins Zentrum von Seoul oder zu anderen Stadtteilen führen. Spaziergänge zwischen den Hügeln können steil ausfallen, daher sind bequeme Schuhe ratsam, wenn Sie die oberen Wohnstraßen erkunden möchten.
Der UN-Dorfteil erhielt seinen Namen in den 1970er Jahren, als viele ausländische Diplomaten und Angestellte internationaler Organisationen in diese Hügelgegend zogen. Heute leben in den Wohnkomplexen The Hill und Nine One Hannam zahlreiche koreanische Unterhaltungskünstler und Firmenchefs, die die geschlossenen Anlagen mit ihren Sicherheitsdiensten schätzen.
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