Dritter Angriffstunnel, Militärtunnel an der Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea.
Der Dritte Invasionstunnel ist ein unterirdischer Kanal, der unter der demilitarisierten Zone hindurchführt und von südkoreanischen Sicherheitskräften entdeckt wurde. Der Durchgang hat eine Breite und Höhe von etwa 2 Metern und erstreckt sich über 1.600 Meter in die Tiefe, wobei drei Betonsperren den Zugang blockieren.
Der Tunnel wurde 1978 entdeckt, nachdem südkoreanische Streitkräfte verdächtige Explosionen in der demilitarisierten Zone registriert hatten. Er wird als Beweis für die Bedrohung aus dem Norden und als Teil der militärischen Anspannungen auf der Halbinsel interpretiert.
Der Tunnel ist heute ein Ort, wo Besucher die Spannung zwischen den beiden Koreas hautnah spüren und verstehen können. Die unterirdischen Gänge selbst werden zum Zeugnis dieser geteilten Geschichte.
Besucher können den Tunnel zu Fuß erkunden oder mit einer Grubenbahn fahren, wobei Schutzhelme erforderlich sind. Der Zugang ist organisiert mit geführten Touren, die regelmäßig angeboten werden.
Der Tunnel enthält drei massive Betonsperren, die von Südkorea installiert wurden, um weiteren Durchgang zu blockieren. Diese Barrieren zeigen auf dramatische Weise die physischen Grenzen, die auf der Halbinsel errichtet wurden.
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