Gyeonggyojang, Historisches Haus im Bezirk Jongno, Seoul, Südkorea
Das Gyeonggyojang ist ein zweistöckiges Wohnhaus in Seoul mit Elementen der japanischen Architektur aus den 1930er Jahren. Die Räume zeigen tatami-Matten, Schiebetüren und handwerkliche Details wie eine Perlmutt-Intarsien-Tischplatte.
Das Haus wurde 1938 von einem Bergbauunternehmer als Privatwohnung errichtet und erhielt später Bedeutung als Zufluchtsort für politische Aktivisten. Nach der Befreiung von der japanischen Herrschaft wurde es zum Sitz einer wichtigen Unabhängigkeitsbewegung.
Die Gedenkausstellung im Untergeschoss zeigt Artefakte des Nationalisten Kim Ku, einschließlich seiner persönlichen Gegenstände und Dokumente der Unabhängigkeitsbewegung.
Das Anwesen liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Seodaemun und ist für Fußgänger leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang begrenzt sein kann und eine Voranmeldung manchmal erforderlich ist.
Der Speisesaal verfügt über einen Speiseaufzug zur Küche im Untergeschoss, während im zweiten Stock das Arbeitszimmer erhalten ist, in dem Kim Ku Kalligraphie übte.
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