Aqtöbe, Verwaltungsregion im nordwestlichen Kasachstan
Die Aqtöbe-Region ist ein Verwaltungsgebiet im Nordwesten Kasachstans, das sich zwischen der russischen Grenze und den Ausläufern der zentralasiatischen Steppen erstreckt. Flache Ebenen wechseln sich mit sanften Hügeln ab, während der Ilek-Fluss das Territorium durchquert und die Landschaft in weite, offene Horizonte gliedert.
Ein russisches Fort von 1869 bildete den Ausgangspunkt für die Besiedlung des Gebiets, das später zum Zentrum für Handel und Militärpräsenz wurde. Im Jahr 1932 erhielt das Territorium seinen Status als eigenständige Verwaltungsregion innerhalb der neu gegründeten Sowjetrepublik Kasachstan.
Die Region beherbergt mehrere ethnische Gemeinschaften mit eigenen Sprachen und Traditionen, mit Museen und Theatern zur Erhaltung des lokalen Erbes.
Das Gebiet liegt an mehreren Transitrouten zwischen Russland und Zentralasien, was Reisenden Orientierungspunkte entlang von Straßen und Schienenwegen bietet. Weite Entfernungen zwischen Ortschaften bedeuten, dass Vorausplanung für Fahrten und Versorgung sinnvoll ist.
Die Mughalzhar-Hügel enthalten Mineralvorkommen, die seit der Sowjetzeit industriell abgebaut werden und heute weiterhin in lokalen Schmelzanlagen verarbeitet werden. Diese Tätigkeit prägt das wirtschaftliche Bild mehrerer Siedlungen in der Region.
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