Schymkent, Industriezentrum in Südkasachstan
Shymkent ist eine Großstadt im südlichen Kasachstan, die sich in einem Tal am Fuß des Ugam-Gebirges auf etwa 500 Metern Höhe erstreckt. Breite Boulevards durchziehen die Innenstadt, während Wohnviertel und Industriezonen sich nach außen hin verteilen.
Der Ort entstand im 12. Jahrhundert als Handelsposten entlang der Karawanenrouten zwischen Zentralasien und China. Jahrhundertelang wechselten Herrscher und Reiche, bis die Sowjetunion die Stadt zur Industriebasis ausbaute.
In der ganzen Stadt finden sich Basare, auf denen Händler Gewürze, Textilien und lokale Erzeugnisse feilbieten, während Teehäuser als Treffpunkte für Gespräche und Spiele dienen. An Festtagen ziehen Familien in die Parks, und auf öffentlichen Plätzen werden traditionelle Gerichte aus mobilen Küchen verkauft.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit dem Rest Kasachstans sowie den angrenzenden Ländern, und Busse fahren regelmäßig in die umliegenden Ortschaften. Taxis sind weit verbreitet und leicht zu finden, besonders in der Nähe von Einkaufszentren und Busbahnhöfen.
Die Stadt beherbergt Institute, die sich mit Zementforschung und der Zucht von Karakulschafen befassen, zwei Bereiche, die wirtschaftlich für die Region wichtig sind. Besucher bemerken selten diese spezialisierten Einrichtungen, obwohl sie zur lokalen Identität beitragen.
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