Pawlodar, Verwaltungsregion im Nordosten Kasachstans
Die Oblys Pawlodar ist eine Verwaltungseinheit im Nordosten Kasachstans, durch die der Irtysch fließt und in der sich zahlreiche Salzseen befinden. Das Territorium reicht von der russischen Grenze im Norden bis zu Wüstengebieten im Süden und umfasst Steppenzonen, Flussauen und Naturschutzgebiete mit Granitformationen.
Die Verwaltungsregion wurde im Januar 1938 gegründet und entwickelte sich danach zu einem landwirtschaftlichen Zentrum. In den 1950er-Jahren kamen viele Neusiedler im Rahmen der Kampagne zur Erschließung des Neulands, was die Bevölkerungszusammensetzung und Landnutzung dauerhaft veränderte.
Die Landschaft vereint endlose Grasebenen mit Getreideflächen und Weiden, die noch heute Hirten nutzen. Ortschaften führen oft kasachische und russische Ortsnamen zugleich, was den zweisprachigen Alltag in Schulen, Märkten und Behörden widerspiegelt.
Die nördlichen Landesteile grenzen an Russland und sind über Fernstraßen mit anderen Gebieten Kasachstans verbunden. Reisende sollten beachten, dass weite Strecken durch offene Steppe führen, wo Tankstellen und Raststätten selten sind.
Der Nationalpark Bajanul beherbergt Granitfelsen, die sich über 1.000 Meter (etwa 3.300 Fuß) erheben, und vereint Waldzonen mit Steppenlandschaft in einem Schutzgebiet. Seltene Vogelarten und Wildtiere nutzen diese Höhenlagen, die Besucher auf Wanderwegen erkunden können.
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