Schesqasghan, Industriezentrum in der Region Ulytau, Kasachstan
Jezkazgan ist eine Stadt in der Region Ulytau im zentralen Kasachstan, die sich entlang eines künstlichen Stausees am Fluss Kenggir erstreckt. Wohnviertel und Industrieanlagen wechseln sich ab, wobei Schornsteine und Fördertürme das Stadtbild prägen und die Berghänge im Hintergrund sichtbar bleiben.
Die Stadt entstand 1938 als Arbeitersiedlung für den Kupferabbau und wuchs rasch zur Bergbaumetropole heran. Dreißig Jahre später kam ein großes Hüttenwerk hinzu, das die lokale Wirtschaft bis heute prägt.
Der Name stammt vom kasachischen Wort für Kupfer und weist auf die Erzlagerstätten hin, die den Alltag der Stadt prägen. Heute leben Menschen aus acht verschiedenen Volksgruppen zusammen, wobei sich ihre Traditionen im öffentlichen Leben, bei Festen und in der lokalen Küche zeigen.
Die Anreise erfolgt über Straßen- und Schienenverbindungen aus Karaganda, wobei sich Reisende auf längere Fahrstrecken durch die kasachische Steppe einstellen sollten. In der Stadt selbst helfen örtliche Busse und Taxis bei der Fortbewegung zwischen den Wohngebieten und dem Zentrum.
Kosmonauten pflanzen Bäume entlang der Seifullin-Allee, nachdem ihre Kapsel in der nahen Steppe gelandet ist. Diese Tradition verbindet den Ort mit der Raumfahrtgeschichte und bringt internationale Aufmerksamkeit in die abgelegene Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.