Byblos, UNESCO-Weltkulturerbe im Bezirk Jbeil, Libanon
Byblos ist eine Siedlung mit antiken Ruinen und einer mittelalterlichen Burg am Mittelmeer im Jbeil-Distrikt im Libanon. Die Stadt erstreckt sich über einen Hügel oberhalb des Hafens, wo Kalksteinmauern mehrerer Epochen nebeneinander stehen.
Menschen siedelten hier seit etwa 8000 vor Christus, und die Stadt entwickelte sich zu einem Handelszentrum zwischen Ägypten und dem östlichen Mittelmeer. Phönizier verschifften Zedernholz an die ägyptischen Pharaonen, die es für Tempel und Särge verwendeten.
Der Name des Ortes kommt aus dem Griechischen und bedeutet Papyrus, da hier Papierrollen aus Ägypten nach Europa gelangten. Fischer legen ihre Boote noch heute im alten phönizischen Hafen an, wo schon vor Jahrtausenden Schiffe einliefen.
Wer frühmorgens kommt, kann die Anlage in Ruhe besichtigen, bevor größere Besuchergruppen eintreffen. Festes Schuhwerk hilft beim Begehen der unebenen Steinwege zwischen den Ausgrabungsfeldern.
Ein steinerner Obelisk steht im Tempelbereich und trägt eine der ältesten phönizischen Inschriften, die Archäologen bis heute finden konnten. Daneben liegt ein Brunnen, in dem Gläubige früher Opfergaben für ihre Gottheiten versenkten.
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