Mohammed-al-Amin-Moschee, Sunnitische Moschee in der Innenstadt von Beirut, Libanon
Die Mohammad-Al-Amin-Moschee ist ein Gotteshaus im Zentrum von Beirut, das auf mehr als neuntausend Quadratmetern mehrere Kuppeln und vier schlanke Türme zeigt. Die Architektur folgt einem osmanischen Stil mit hellem Stein aus der Region, während im Inneren der Hauptgebetsraum von einem großen Kronleuchter erhellt wird.
Die Arbeiten begannen im Jahr 2002 und dauerten bis zum Jahr 2007, finanziert durch den damaligen Premierminister Rafik Hariri. Das Projekt entstand in einem Viertel, das zuvor durch Kriegsschäden geprägt war und danach umfassend wiederaufgebaut wurde.
Der Bau trägt den Namen des Propheten und wurde im Jahr 2008 nach einer Feierstunde im Beisein hochrangiger Gäste eröffnet. Seit diesem Zeitpunkt nehmen Gläubige aus der ganzen Stadt die Räumlichkeiten für das tägliche Gebet in Anspruch.
Der Eintritt ist außerhalb der Gebetszeiten möglich, wobei Besucher schlichte Kleidung tragen sollten, die Schultern und Knie bedeckt. Das Personal stellt Kopftücher und Überwürfe bereit, falls jemand seine Garderobe anpassen muss.
Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zur maronitischen Georgskathedrale am Märtyrerplatz und bildet so ein sichtbares Zeichen der religiösen Vielfalt in der Stadtmitte. Beide Gotteshäuser teilen sich einen öffentlichen Platz, den viele Besucher als Ort der Begegnung zwischen den Glaubensgemeinschaften wahrnehmen.
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