Raouché Rocks, Natürliche Kalksteinformationen an der Mittelmeerküste in Beirut, Libanon.
Die Raouché-Felsen sind zwei massive Kalksteinformationen, die etwa 60 Meter hoch aus dem Mittelmeer aufragen und ein markantes Merkmal der Beiruter Küste darstellen. Sie bilden eine dramatische natürliche Grenze zwischen dem Meer und dem Land.
Archäologische Funde in der Nähe der Felsen deuten auf menschliche Siedlungen aus der Antike hin, wobei Steinwerkzeuge und Feuerstein entlang der Küste gefunden wurden. Diese Artefakte zeigen, dass die Gegend seit Jahrtausenden besiedelt ist.
Der Name Raouché stammt vom französischen Wort »rocher« ab und zeigt die sprachlichen Einflüsse aus Libanons französischer Vergangenheit. Einheimische und Besucher nutzen diesen Ort regelmäßig als Treffpunkt, besonders bei Sonnenuntergang.
Die Felsen lassen sich am besten vom Corniche aus betrachten, einem Küstenweg, der sich entlang des westlichen Beirut erstreckt und mehrere Aussichtspunkte bietet. Das Gebiet ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet mehrere Plätze zum Verweilen und Beobachten.
Diese Felsformationen entstanden durch starke Erdbebenstätigkeit in der Mittelmeerregion während des 13. Jahrhunderts. Der Prozess ihrer Bildung macht sie zu einem geologischen Phänomen, das seltene Einblicke in die tektonischen Kräfte der Region bietet.
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