Klaipėda, Hafenstadt im westlichen Litauen
Klaipėda ist eine Hafenstadt an der Küste der Ostsee im westlichen Litauen mit alten Fachwerkhäusern und schmalen Gassen in ihrem historischen Zentrum. Der Hafen erstreckt sich entlang des Flusses Dangė mit Anlegestellen für Fährschiffe und Frachtcontainer, während moderne Wohnviertel die Altstadt umgeben.
Ritter des Deutschen Ordens errichteten im 13. Jahrhundert eine Befestigung an dieser Stelle und nutzten sie als Handelsstützpunkt zwischen Ost und West. Im 20. Jahrhundert wechselte die Stadt mehrfach zwischen deutscher und litauischer Verwaltung, bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig litauisch wurde.
Lokale Festivals und Konzerte finden in der Nähe des Platzes mit dem Anne von Tharau Denkmal statt, wo sich Bewohner und Besucher abends treffen. Das Maritime Museum auf der Kurischen Nehrung zeigt Schiffe und Fischfangmethoden aus vergangenen Zeiten, die für Hafenbewohner lange Zeit alltäglich waren.
Fähren nach Schweden und Deutschland legen regelmäßig ab, und der Flughafen Palanga liegt etwa eine halbe Stunde Fahrt entfernt. Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, während Busse zwischen Wohnvierteln und dem Hafen verkehren.
Das Schifffahrtsmuseum zeigt ausgestopfte Seehunde und Pinguine in Außengehegen, was für einen baltischen Hafen eine ungewöhnliche Attraktion darstellt. Der Hafen bleibt das ganze Jahr über eisfrei, was ihn zu einem wichtigen Umschlagplatz für den nördlichen Ostseeraum macht.
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