Standseilbahn Žaliakalnio, Standseilbahn im Žaliakalnis-Viertel, Kaunas, Litauen
Die Žaliakalnis-Seilbahn ist eine Zahnradbahn, die zwei Ebenen der Stadt miteinander verbindet und sich steil den Hang hinaufzieht. Sie ist ein funktionierendes Verkehrsmittel mit historischem Aussehen, das Besucher und Einwohner zwischen dem Museum im unteren Teil und dem höher gelegenen Heiligtum befördert.
Das Transportmittel wurde 1931 eröffnet und kombinierte deutsche Ingenieurskunst mit Schweizer Maschinenbau. Sein Design spiegelt die technischen Standards der frühen 20. Jahrhundert wider und zeigt, wie Kaunas damals mit modernen Lösungen wuchs.
Die Seilbahn verbindet zwei wichtige Orte der Stadt miteinander und wird von Einwohnern im Alltag wie auch von Besuchern genutzt. Sie ist Teil der Identität des Viertels und erinnert an die Verbundenheit zwischen dem Zentrum und den höher gelegenen Stadtteilen.
Die Fahrt verläuft auf einer festen Strecke mit regelmäßiger Bewegung, weshalb Besucher sich bequem einsteigen können. Beachten Sie, dass es sich um ein enges historisches System handelt, daher sollten große Gepäckstücke oder Kinderwagen berücksichtigt werden.
Während der sowjetischen Zeit beförderte die Bahn Millionen von Fahrgästen und nutzte dabei ein kluges System: Ein Wagen transportierte Menschen, während sein Gegenstück mit Steinen gefüllt war. Diese doppelte Nutzung der Technik war eine effiziente Lösung für den Alltagsverkehr zwischen den Stadtteilen.
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