Apytalaukis Manor, Neoklassizistisches Herrenhaus im Bezirk Kėdainiai, Litauen
Apytalaukis ist ein neoklassizistisches Herrenhaus nördlich von Kėdainiai in Litauen. Das Gebäude besticht durch symmetrische Fassaden mit drei Geschossen an den Seiten und zeigt ein dekoratives Wasserbecken auf der Vorderseite.
Das Anwesen wurde erstmals 1371 in der Livländischen Chronik erwähnt und die erste Ziegelstein-Schloss wurde von der Familie Šiukšta im 18. Jahrhundert errichtet. Im Laufe der Zeit wechselte es den Besitzer zwischen verschiedenen Adelsfamilien, was zu mehreren Umbauten und Erweiterungen führte.
Der Gutshof trägt einen Namen, der sich auf seine Lage zwischen zwei Flussläufen bezieht und spiegelt die Verbindung zum Land wider. Die Räume zeigen noch heute die Spuren verschiedener Besitzerfamilien, die hier gelebt und gewirtschaftet haben.
Das Anwesen liegt etwa 5 Kilometer nördlich von Kėdainiai, in der Nähe des Zusammenflusses zweier Flüsse. Der Ort befindet sich derzeit in einem schlechten Zustand und benötigt umfangreiche Instandhaltungsarbeiten, daher sollten Besucher vorsichtig navigieren.
Der Gutshof besaß einst eine außergewöhnliche Möbelkollektion aus Hörnern, die 1900 auf der Pariser Weltausstellung eine Goldmedaille erhielt. Diese seltene Handwerkskunst machte die Sammlung international berühmt und zog die Aufmerksamkeit von Sammlern und Künstlern an.
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