Besarabija, Historisches Viertel in Šiauliai, Litauen.
Besarabija ist ein Wohnviertel im südlichen Šiauliai, das sich vom Bahnhof bis zum Dorf Verduliai und zur Gardino-Straße erstreckt. Das Gebiet besteht heute hauptsächlich aus mehrstöckigen Wohngebäuden aus Ziegeln, die das ursprüngliche Dorfbild ersetzt haben.
Die Gegend erhielt ihren Namen, als Landparzellen an Veteranen der Kriege zwischen Serbien-Türkei und Russland-Türkei verteilt wurden, die in der Bessarabien-Region gekämpft hatten. Mehrere Jahrzehnte später wurde das Viertel zwischen 1982 und 1990 grundlegend erneuert, als rote Ziegelbauten die älteren Strukturen ersetzten.
Der Name des Viertels erinnert an Veteranen, die in der Bessarabien-Region kämpften und sich hier niederließen. Die Bewohner entwickelten eine vielfältige Gemeinschaft, in der traditionelle Handwerksbetriebe wie Schmieden neben alltäglichen Läden zum Leben der Menschen beitrugen.
Das Viertel ist leicht über die Bahnverbindung und die Hauptstraßen erreichbar, die zu den zentralen Teilen der Stadt führen. Eine gute Orientierung ist dank der Struktur der Wohnblöcke und der klaren Straßenlayout möglich.
Nach dem Erdbeben von Tashkent 1966 siedelten sich zahlreiche Familien aus Usbekistan in diesem Viertel an und prägten sein Gesicht nachhaltig. Die Bewohner gaben dem Ort deshalb den Spitznamen Tashkent, der die Geschichte dieser Migration in den Namen des Viertels trug.
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