Church of All Saints, Vilnius, Barockkirche in der Altstadt, Litauen.
Die Allerheiligenkirche ist ein barockes Backsteingebäude in der Altstadt von Vilnius mit einem hohen Glockenturm, der von einer Rokokokuppel gekrönt wird. Das Gebäude erhebt sich auf etwa 38,5 m und ist Teil eines ehemaligen Klosterkomplexes, dessen Fassade zur Straße hin ausgerichtet ist.
Die Kirche wurde in den 1620er Jahren für den Karmeliterorden errichtet und war Teil einer größeren Klosteranlage in der Altstadt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie mehrmals die Nutzung, bestand jedoch als Sakralgebäude bis heute fort.
Die Allerheiligenkirche liegt im Herzen der Altstadt und zieht heute vor allem gläubige Besucher an, die die reich verzierten Altäre und Skulpturen aus nächster Nähe betrachten können. Im Inneren herrscht eine stille, konzentrierte Stimmung, die durch das gedämpfte Licht und die dichte Ausstattung der Seitenaltäre geprägt wird.
Die Kirche befindet sich in der Altstadt und ist gut zu Fuß von den umliegenden Straßen zu erreichen. Da es sich um eine aktive Kultstätte handelt, ist beim Besuch auf laufende Gottesdienste zu achten und entsprechend ruhiges Verhalten angebracht.
Während des Zweiten Weltkriegs sollen versteckte Tunnel das Kirchengebäude mit dem nahegelegenen jüdischen Ghetto verbunden haben, durch die Lebensmittel und Gegenstände weitergegeben wurden. Diese kaum bekannte Geschichte macht die Kirche zu einem Ort, der über ihre religiöse Funktion hinaus eine besondere Bedeutung trägt.
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