Witch spruce, Uralte Fichte im Vilkyškiai-Wald, Litauen
Die Hexenfichte ist ein ungewöhnliches Naturwunder, bei dem sich ungefähr 18 Stämme vom Boden aus verzweigen und eine Gesamthöhe von etwa 34 Metern erreichen. Die Stämme entstehen dicht beieinander an der Basis und formen so eine markante Struktur, die sich durch den Wald hebt.
Das Exemplar entstand vor etwa 170 Jahren und wurde 2018 auf nationaler Ebene als Baum des Jahres anerkannt, nachdem es in einem Wettbewerb einen hohen Platz erreicht hatte. Diese Auszeichnung brachte dem Baum in der litauischen Naturschutzgeschichte vermehrte Aufmerksamkeit.
Die Einheimischen verbinden den Baum mit einer alten Geschichte über eine Hexe, die ihr Herz an einen Mann aus der Gegend verlor und dabei ihre Magie hinterließ. Diese Erzählung hat den Baum zu einem Ort gemacht, an dem sich Besucher mit lokalen Überlieferungen verbunden fühlen.
Der Baum liegt im Rambynas Regionalpark und ist für Besucher zugänglich, die das Innere des Waldes erkunden möchten. Es ist am besten, festes Schuhwerk zu tragen und sich Zeit zu nehmen, um die Umgebung auf sich wirken zu lassen.
Das charakteristische Merkmal ist die unerwartete Wuchsform mit vielen Stämmen, die wie ein Bündel wirken, das man sonst bei Fichten nicht sieht. Solche Formationen entstehen selten und machen diesen Baum zu einem botanischen Kuriosum, das Wissenschaftler und Naturliebhaber gleichermaßen anzieht.
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