Laukžemių tvenkinys, Stausee in Litauen
Laukžemių tvenkinys ist ein künstlicher Stausee in der Region Klaipėda, Litauen, der sich etwa 4 Kilometer erstreckt und von hohen bewaldeten Ufern begrenzt wird. Das Wasser wird durch das Aufstauen des Flusses Eketė gebildet und erreicht an seiner tiefsten Stelle etwa 8 Meter Tiefe.
Der Stausee wurde 1974 als Teil der Wasserwirtschaft dieser Region angelegt, um Wasser für die Landwirtschaft zu speichern. Die Eketė-Burg, eine alte Befestigung an der nahegelegenen Küste, erinnert an Jahrhunderte von Handel und lokalen Konflikten in diesem Gebiet.
Der Name Laukžemiai bezieht sich auf die flachen Felder in dieser Region, die sich zum Wasser hin öffnen. Der Stausee ist heute ein sozialer Ort, wo sich Angler treffen, Familien picknicken und Nachbarn sich zu informellen Zusammenkünften versammeln.
Der Zugang erfolgt über Straßen, die Klaipėda, Radailiai und Kretingė verbinden, was einen relativ einfachen Besuch ermöglicht. Besucher sollten wissen, dass das Angeln einen speziellen Genehmigungsbeleg erfordert und dass die Ufer steil sind, besonders bei der Erkundung.
Regelmäßig werden junge Fische in den Stausee eingesetzt, um die Artenvielfalt zu erhalten und die Angelqualität zu verbessern. Diese Bestockungsmaßnahmen bedeuten, dass sich die Fischpopulation ständig verändert und Angler neue Chancen auf verschiedene Arten haben.
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