Liepāja, Hafenstadt im westlichen Lettland
Liepāja ist eine Hafenstadt an der Ostseeküste Lettlands, die sich entlang des Liepāja-Sees erstreckt und mehrere Stadtteile miteinander verbindet. Breite Alleen führen vom Zentrum zu Sandstränden, während alte Lagerhäuser entlang der Uferlinie stehen.
Die Siedlung erhielt 1625 Stadtrechte und wuchs nach dem Bau eines Kanals im Jahr 1697, der den Zugang zum Meer ermöglichte. Während der sowjetischen Ära wurde sie zu einer geschlossenen Militärstadt mit beschränktem Zutritt und einer großen Marinebasis.
Die Einwohner sprechen oft von einer tiefen Verbindung zur Musik, eine Tradition, die sich in Straßenkonzerten und im öffentlichen Leben zeigt. An windstillen Tagen hört man die Glocken verschiedener Kirchen über die Gassen hallen, während Fischer am Kanal ihre Netze ausbessern.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, während Busse und Züge regelmäßig nach Riga und in andere baltische Städte fahren. Strandabschnitte sind über Fußgängerwege erreichbar, die durch Parks und Wohngebiete führen.
Die Symphonie-Orchester der Stadt gilt als das älteste im Baltikum und tritt regelmäßig in der restaurierten Dreifaltigkeitskathedrale mit ihrer großen Orgel auf. Reste militärischer Anlagen aus der Sowjetzeit stehen noch entlang der Küste und ziehen Geschichtsinteressierte an.
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