Jūrmala, Kurort an der Ostseeküste in Lettland.
Jūrmala ist eine Kurstadt an der lettischen Ostseeküste, die sich über eine lange Strecke entlang des Rigaer Meerbusens erstreckt. Die Stadt besteht aus mehreren miteinander verbundenen Ortschaften, die durch Kiefernwälder, breite Sandstrände und eine durchgehende Strandpromenade miteinander verbunden sind.
Kleine Fischerdörfer entlang dieser Küste entwickelten sich ab den 1730er Jahren zu Badeorten, als Menschen begannen, das Meerwasser für Heilzwecke zu nutzen. Der Bau der Eisenbahnlinie zwischen Riga und Tukums im Jahr 1877 brachte viele neue Besucher und beschleunigte den Aufbau von Hotels und Villen.
Der Name Jūrmala bedeutet "Küste" auf Lettisch und spiegelt die tiefe Verbindung der Stadt zum Meer wider. Besucher sehen heute entlang der Straßen zahlreiche Holzvillen mit geschnitzten Verzierungen, die einst wohlhabende Rigaer Familien als Sommerresidenzen nutzten.
Mehrere Bahnhöfe entlang der Küste ermöglichen den Zugang zu verschiedenen Strandabschnitten und Stadtteilen, wobei Züge aus Riga regelmäßig während des ganzen Tages verkehren. Die Hauptsaison läuft von Mai bis September, obwohl Kiefernwälder und ruhige Strände das ganze Jahr über Spaziergänger anziehen.
Die örtliche Mineralwasserquelle in Ķemeri zieht seit Jahrhunderten Besucher an, die den schwefelhaltigen Schlamm und das Heilwasser nutzen. Einige der alten Badehäuser aus der Vorkriegszeit stehen noch immer zwischen den Bäumen und erinnern an frühere Kurgäste.
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