Freiheitsdenkmal, Nationales Denkmal im Zentrum von Riga, Lettland.
Das Freiheitsdenkmal erhebt sich 42 Meter (138 Fuß) über dem Stadtzentrum Rigas und besteht aus Granit, Travertin, Stahlbeton und Kupfer. Reliefs und Skulpturen umgeben den Obelisken auf mehreren Ebenen und erzählen von lettischen Legenden und der Zeit des Unabhängigkeitskampfes.
Der Bildhauer Kārlis Zāle und der Architekt Ernests Štālbergs entwarfen das Werk, das 1935 durch Spenden der Bevölkerung fertiggestellt wurde. An dieser Stelle stand zuvor ein Denkmal für Peter den Großen, das nach der Unabhängigkeit Lettlands entfernt worden war.
Die weibliche Figur an der Spitze heißt Milda und gilt als Verkörperung der lettischen Nation, während die drei Sterne die historischen Regionen Kurland, Livland und Lettgallen symbolisieren. Einheimische legen regelmäßig Blumen am Sockel nieder, besonders an Gedenktagen und nationalen Feiertagen.
Die Wachen wechseln stündlich von 9 bis 18 Uhr und führen eine kurze Zeremonie durch. Die Umgebung ist eine Fußgängerzone und liegt zwischen der Altstadt und den Parks entlang des Stadtkanals.
Während der Sowjetherrschaft blieb das Denkmal trotz Abrissplänen erhalten, nachdem die Bildhauerin Vera Muchina seine künstlerische Qualität verteidigte. Ragnars Mīrsmēdens goss die Kupferfigur in seinem Atelier und nutzte dabei eine spezielle Technik, um die Details der Gesichtszüge zu erhalten.
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