Dom zu Riga, Mittelalterlicher Dom im Zentralbezirk, Lettland
Die Domkirche zu Riga ist eine Kathedrale im Stadtteil Zentrum in Lettland, die aus Ziegelsteinen in gotischem Stil errichtet wurde. Der zentrale Turm erhebt sich über ein kreuzförmiges Kirchenschiff mit mehreren Seitenkapellen entlang der Längswände.
Bischof Albert von Riga gründete die Kirche 1201 als katholisches Gotteshaus für die neu eroberten Gebiete. Nach der Reformation im 16. Jahrhundert wurde das Gebäude zum Sitz des lutherischen Erzbischofs umgewidmet.
Die Kathedrale trägt ihren Namen nach dem Heiligen Kreuz und wurde zur wichtigsten evangelisch-lutherischen Kirche des Baltikums. Das Gebäude beherbergt einen großen Kreuzgang mit mittelalterlichen Säulen, der heute als Konzertsaal und Ausstellungsraum genutzt wird.
Gottesdienste finden sonntags gegen Mittag statt und sind für Besucher zugänglich. Ein Museum zeigt religiöse Kunstwerke und Ausstellungen zur Baugeschichte der Kirche.
Das Instrument verfügt über mehr als 6700 Pfeifen auf 124 Registern und gehört damit zu den größten Orgeln Europas. Der Klangkörper wurde mehrfach erweitert und umgebaut, wodurch die heutige außergewöhnliche Klangvielfalt entstand.
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