Reformierte Kirche, Nationales Architekturmonument im zentralen Bezirk, Lettland
Die Reformierte Kirche in Riga ist ein Kirchengebäude im Zentralbezirk und trägt den Status eines nationalen Architektur-Denkmals. Das Gebäude verfügt über Spitzfenster, dicke Steinmauern und einen funktionalen Innenraum mit hohen Decken.
Die Kirche entstand 1701 als Versammlungsort für deutsche Kaufleute und Protestanten in Riga. Im 20. Jahrhundert erlebte sie große Umbrüche, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg und während der sowjetischen Zeit.
Die Reformierte Kirche ist Teil der protestantischen Gemeinschaft Rigas, und ihr Name zeigt die theologische Ausrichtung zum Reformiertentum. Der Innenraum spiegelt einfache Gestaltungsprinzipien wider, die für Reformierte Kirchen typisch sind.
Das Kirchengebäude wird für regelmäßige Gottesdienste genutzt und ist für Besucher offen, die sein Erscheinungsbild und seine architektonische Gestaltung erkunden möchten. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Gottesdienstzeiten, um frei umhergehen zu können.
Während der Sowjetzeit wurde das Gebäude in den 1960er Jahren als Tonstudio umgenutzt und verlor vorübergehend seine religiöse Funktion. Nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Lettlands kehrte es 1993 zu seinem ursprünglichen Zweck zurück.
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