Strazdumuiža, Herrenhaus im Stadtteil Vidzeme, Lettland.
Strazdumuiža ist ein Herrenhaus im Neoklassizismus-Stil, das sich an der Pales-Strasse 14 in Riga befindet und mit Schmuckelementen an der Fassade verziert ist. Das Gebäude ist von einem englischen Park umgeben, der das Anwesen mit seinen grünen Flächen und Wegen rahmt.
Das Herrenhaus wurde 1770 von der Familie Budberg erbaut und wechselte danach mehrmals den Besitzer. 1827 errichtete Johan Theodor Pychlau auf dem Grundstück eine Baumwoll- und Wollweberei, die den Charakter des Ortes deutlich veränderte.
Das Herrenhaus dient heute als Zentrum für blinde und sehbehinderte Menschen und bietet ihnen Raum für Bildung und Austausch. Der Ort hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt für diese Gemeinschaft entwickelt, wo regelmässig Veranstaltungen und Programme stattfinden.
Das Gelände ist am besten tagsüber zu erkunden, wenn die Sonne die architektonischen Details und den Park beleuchtet. Besucher sollten mit ebenem Gelände rechnen und sich für Pausen im Park Zeit nehmen, da das Areal relativ gross ist.
Im Park des Anwesens befindet sich ein alter Springbrunnen, der nachts in farbiges Licht getaucht ist und eine besondere Atmosphäre schafft. Bei speziellen Veranstaltungen werden hier von blinden Künstlern verfasste Gedichte vorgetragen, die das Erlebnis um eine künstlerische Dimension bereichern.
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