Habous, Traditionelles Handelsviertel in Casablanca, Marokko
Das Habous-Viertel ist ein Marktbezirk in Casablanca mit überdachten Wegen, weißen Gebäuden und gewölbten Durchgängen, in denen traditionelle Händler ihre Waren anbieten. Die engen Gassen sind mit Läden gefüllt, die marokkanische Produkte, Gewürze, Keramik und handgewebte Teppiche verkaufen.
Das Viertel wurde 1916 vom französischen Stadtplaner Henri Prost entworfen und diente als Wohngebiet für muslimische Kaufleute während der französischen Protektoratszeit. Die geplante Struktur unterscheidet es deutlich von den traditionellen Medinas Marokkos.
Das Viertel konzentriert sich auf den Handel mit traditionellen Waren und ist ein Ort, an dem Einheimische täglich einkaufen und sich treffen. Die Läden und Werkstätten vermitteln die handwerklichen Traditionen Marokkos, vom Teppichhandel bis zur Keramikbearbeitung.
Das Viertel liegt südöstlich der Hassan-II.-Moschee und ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Straßen für Fahrzeuge zu eng sind. Die beste Zeit zum Besuch ist morgens, wenn die Läden öffnen und es weniger voll ist.
Das Viertel zeigt eine bemerkenswerte Mischung aus französischem Stadtdesign und marokkanischer Architektur, die an anderen Orten der Stadt kaum zu sehen ist. Diese Kombination schuf einen Raum, der sich deutlich von den natürlich gewachsenen Medinas unterscheidet.
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