Santa Cruz de la Mar Pequeña, Archäologische Stätte in der Provinz Tarfaya, Marokko.
Santa Cruz de la Mar Pequeña ist eine archäologische Stätte am Nordufer der Naila-Lagune in der Provinz Tarfaya im Süden Marokkos, innerhalb des Khenifiss-Nationalparks. Was heute noch sichtbar ist, beschränkt sich auf das achteckige Fundament eines Turmes und einige verstreute Mauerreste am sandigen Ufer.
Diego de Herrera gründete diesen spanischen Handelsposten im Jahr 1478, um den Handel entlang der westafrikanischen Küste zu sichern. Im Jahr 1524 übernahmen die Saadier die Anlage und beendeten damit die spanische Präsenz an diesem Ort.
Der Name "Mar Pequeña" bedeutet "Kleines Meer" und bezieht sich auf die nahe gelegene Lagune, die den Ort von der Küste trennt. Heute besuchen Forscher und Reisende das Gelände, um die sichtbaren Fundamentreste zu betrachten, die direkt am Ufer liegen.
Die Stätte liegt in der Nähe von Akhfennir und ist am einfachsten in den Trockenmonaten zu erreichen, wenn die Sandpisten stabiler sind. Da das Gelände offen und abgelegen ist, empfiehlt es sich, ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitzunehmen.
Jahrhundertelang war der genaue Standort der Anlage unbekannt, und viele glaubten, sie befinde sich in der Nähe von Sidi Ifni. Erst 1980 identifizierten Forscher die Ruinen bei Foum Agoutir, was alle bisherigen Annahmen über die Lage des Postens auf den Kopf stellte.
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