Bîc, Nebenfluss in Călărași, Moldawien
Der Fluss Bâc fließt etwa 155 Kilometer durch die Mitte Moldawiens und verbindet mehrere Bezirke, bevor er in der Nähe des Dorfes Gura Bâcului in den Dniester mündet. Sein Wasser wird regelmäßig auf Verschmutzung getestet, und die aktuellen Bewertungen zeigen, dass es nicht zum Schwimmen oder für Freizeitaktivitäten sicher ist.
Der Fluss entstand durch natürliche geologische Prozesse in der moldawischen Landschaft und spielte lange Zeit eine wichtige Rolle für die Bewässerung und den Transport in der Region. Während der Sowjetzeit bauten Behörden den Ghidighici-Damm, um den Chișinău-Meer-Stausee zu schaffen und wiederkehrende Überschwemmungen in der Umgebung zu bekämpfen.
Einheimische erzählen sich traditionelle Geschichten über die Quelle des Flusses, die angeblich von Tränen einer Riesin stammt, und deuten bestimmte Felsformationen als gescheiterte Bauwerke von Teufeln.
Der Zugang zum Fluss ist an vielen Stellen möglich, aber es ist wichtig, auf die aktuellen Bedingungen zu achten und sich über die Sicherheit zu informieren, bevor man sich dem Wasser nähert. Die beste Zeit zum Erkunden der Ufer ist in den wärmeren Monaten, wenn die Wege leicht zugänglich sind und die Landschaft deutlicher sichtbar ist.
Der Fluss schneidet sich tief durch die Codri-Hügel in seinem oberen Abschnitt und schafft dadurch auffallende geologische Formationen, die die moldawische Landschaft prägen. Diese Schlucht entstand langsam über Tausende von Jahren durch die Erosion des Wassers und bildet heute eines der geologisch interessantesten Merkmale der Region.
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