Zolushka/Emil Racoviță cave, Gipshöhle im Bezirk Briceni, Moldawien.
Die Zolushka/Emil Racoviță-Höhle ist ein Gipskarstsystem mit etwa 91 Kilometern vermessener Gänge und wird von zahlreichen unterirdischen Seen durchzogen. Die Wasserkörper behalten das ganze Jahr über konstante Temperaturen und speichern mineralhaltige Wässer, die den gesamten Höhlenkomplex prägen.
Die erste wissenschaftliche Untersuchung der Höhle begann 1946, wobei der aktuelle Haupteingang 1977 bei einer Sprengung während Gipsabbauarbeiten freigelegt wurde.
Die Höhle erhielt ihren ersten Namen Zolushka, was Aschenputtel bedeutet, von ihren Entdeckern, bevor sie 1991 nach dem rumänischen Biospeleologen Emil Racovita umbenannt wurde.
Der Zugang erfordert spezielle Ausrüstung wie Gummistiefel, wasserdichte Anzüge, Helme und Taschenlampen zum Navigieren durch feuchte Gänge. Die ständig nassen Bedingungen und komplexe Wegführung machen einen erfahrenen Führer und angemessene Vorbereitung notwendig.
Tonfiguren, die von Speläologen angefertigt wurden, dienen als Orientierungspunkte im labyrinthischen Gangsystem und helfen Entdeckern, sich in der komplexen Struktur zurechtzufinden.
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