Zăbriceni monastery, Orthodoxes Kloster im Bezirk Edineț, Moldawien
Das Zăbriceni-Kloster steht am Waldrand und vereint Architektur mit byzantinischen Bauprinzipien, die von den Traditionen des Bergs Athos inspiriert sind. Das Gebäudeensemble zeigt die charakteristische Gestaltung orthodoxer Klöster mit Kirche, Nebengebäuden und umgebenden Mauern.
Das Kloster wurde 1999 gegründet und entwickelte sich seitdem zu einem Zentrum des Glaubenslebens in der Region Edineț. Seine Errichtung erfolgte nach der Unabhängigkeit Moldawiens und zeigt den Wiederaufbau religiöser Institutionen in diesem Zeitraum.
Das Kloster pflegt byzantinische liturgische Traditionen in seinen religiösen Zeremonien und zieht Gläubige an, die an den Gebräuchen der Ostkirche teilnehmen möchten. Pilger und Besucher erleben hier die Kontinuität des Glaubenslebens in dieser ländlichen Gegend.
Das Kloster liegt etwa 200 Kilometer nördlich von Chișinău und etwa 12 Kilometer von der Stadt Edineț entfernt, erreichbar über Landstraßen. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und sich auf abgelegene Lage mit einfachen Zufahrtsstraßen vorbereiten.
Bei archäologischen Arbeiten in der Nähe des Klosters wurden Silbermünzen aus dem 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr. gefunden, die auf antike Besiedlungen in dieser Gegend hindeuten. Diese Entdeckungen zeigen, dass das Waldgebiet bereits seit der Antike von Menschen genutzt wurde.
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