Donji Brčeli Monastery, Serbisch-orthodoxes Kloster in Virpazar, Montenegro.
Das Donji Brčeli Kloster ist ein serbisch-orthodoxes Kloster in der Nähe von Virpazar mit Steinmauern, einem Glockenturm und einem traditionellen Konak-Gebäude. Die Architektur zeigt Merkmale des Crmnica-Stils, einer regionalen Bauweise, die in dieser Gegend verbreitet ist.
Das Kloster wurde 1401 von Jelena Balšić gegründet, der Tochter des Fürsten Lazar von Serbien, als Ort der Zuflucht für religiöses Leben. Nach 1714 nahm es Mönche auf, die aus einem anderen Kloster flohen, um dem Druck durch die Osmanen auszuweichen.
Das Kloster ist ein Ort für orthodoxe Gottesdienste, bei denen sich die Gemeinde trifft und traditionelle Rituale fortführt. Der Name des Ortes und die Rituale, die dort stattfinden, sind tief in der serbisch-orthodoxen Tradition verwurzelt.
Das Kloster ist für Besucher zugänglich, die die Kirche und das Gelände erkunden können, wobei man warme, angemessene Kleidung tragen sollte. Die beste Zeit für einen Besuch ist vor oder nach den Hauptgottesdiensten, um den Ort in Ruhe zu besichtigen.
Im Kloster ruhen die Überreste von Šćepan Mali, einem Herrscher, der behauptete, der russische Zar Peter III. zu sein und Montenegro von 1767 bis 1773 regierte. Diese ungewöhnliche Verbindung zwischen Montenegro und russischen Ansprüchen auf Herrschaft ist ein faszinierendes Kapitel der regionalen Geschichte.
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