Montenegro, Souveräner Staat auf dem Balkan, Südosteuropa.
Montenegro ist ein Balkenstaat an der Adriaküste, der Meeresstrände mit Gebirgsketten im Landesinneren verbindet. Das Gelände steigt von schmalen Küstenebenen zu zerklüfteten Gipfeln auf, durchzogen von tiefen Flusstälern und bewaldeten Hängen.
Nach der Auflösung Jugoslawiens blieb das Gebiet bis 2006 mit Serbien verbunden, als eine Volksabstimmung die vollständige Unabhängigkeit herbeiführte. Die Staatsgründung erfolgte im Juni desselben Jahres und markierte das Ende der letzten jugoslawischen Föderation.
Der Name stammt vom venezianischen Begriff "Monte Negro", was "Schwarzer Berg" bedeutet und sich auf die dunklen Wälder bezieht, die früher das Hochland bedeckten. Das Land bewahrt orthodoxe Traditionen in den Bergen und katholische Bräuche entlang der Küste, während der Islam in einigen Gemeinden präsent bleibt.
Das Land nutzt den Euro als Währung und unterhält Touristeneinrichtungen entlang der Adriaküste. Der Hauptflughafen befindet sich in Podgorica, internationale Busverbindungen führen zu den Nachbarländern und Fährlinien verbinden mit Italien.
Die Tara-Schlucht gilt als die tiefste Schlucht Europas und zieht Wildwasser-Rafting-Enthusiasten an. Der Skutarisee beherbergt über 270 Vogelarten und ist ein wichtiges Durchzugsgebiet für Zugvögel auf der Balkanroute.
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