Festung von Kotor, Verteidigungsfestung in Kotor, Montenegro
Die Befestigungen von Kotor sind ein Wehrsystem aus Mauern, Türmen und Bastionen, das sich von der Küste bis hinauf zum Berg erstreckt. Das System verbindet verschiedene Höhenstufen durch Treppen, Durchgänge und verstärkte Positionen, die als Ganzes eine komplexe Verteidigungsanlage bilden.
Der Aufbau des Wehrsystems begann im 15. Jahrhundert, als die Venezianische Republik die Stadt gegen die Expansion des Osmanischen Reiches schützen wollte. Die Erweiterung und Verstärkung zog sich über mehrere Jahrhunderte hin, wobei jede Epoche ihre eigenen baulichen Veränderungen hinterließ.
Die Befestigungen zeigen ein Zusammenspiel verschiedener Baustile, die von venezianischen, byzantinischen und lokalen Handwerkstraditionen geprägt sind. Wer die Mauern entlanggeht, erkennt diese Einflüsse in den Steinmetzarbeiten und der Art, wie die Strukturen ineinander übergehen.
Der Aufstieg erfordert körperliche Anstrengung und dauert etwa zwei Stunden bis zur höchsten Burg oben. Die Wege können bei Regen rutschig sein, daher sollte man festes Schuhwerk tragen und ausreichend Zeit und Wasser mitbringen.
Die Mauern wurden aus lokalem Kalkstein gebaut, das Material stammte größtenteils aus der unmittelbaren Umgebung. Diese Wahl ermöglichte es, das System über Jahrhunderte hinweg zu reparieren und anzupassen, ohne auf Lieferungen von außen angewiesen zu sein.
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