Kotor, Mittelalterliche Hafenstadt in der Bucht von Kotor, Montenegro
Kotor ist eine Hafenstadt an der gleichnamigen Bucht an der montenegrinischen Küste. Steinmauern umgeben die Altstadt und ziehen sich vom Wasser bis hoch an den Hang, wo sie schmale Gassen und alte Häuser einschließen.
Römische Siedler gründeten hier im ersten Jahrhundert vor Christus einen Handelsposten, der später unter byzantinische Herrschaft fiel. Serbische Herrscher übernahmen die Kontrolle im Mittelalter, bevor Venedig die Stadt für fast vier Jahrhunderte regierte und ihre heutige Form prägte.
Der Name der Stadt leitet sich vom illyrischen Wort für Hügel ab und verweist auf die steilen Berge, die den Hafen umgeben. Einheimische bewahren bis heute venezianische Bauten und alte Plätze, die als Treffpunkte dienen und das gesellschaftliche Leben prägen.
Die Altstadt ist für Fußgänger reserviert, und enge Gassen führen zu Plätzen mit Brunnen und Cafés. Wer zur Festung auf dem Berg aufsteigen möchte, sollte früh am Morgen beginnen, um die Hitze zu meiden und genügend Zeit für Pausen einzuplanen.
Der Festungspfad führt durch kleine Kapellen, die an unterschiedlichen Höhenstufen in die Mauer eingebaut sind und früher als Rastplätze für Verteidiger dienten. Einige dieser Kapellen enthalten Fresken aus dem Mittelalter, die noch heute sichtbar sind und religiöse Szenen darstellen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.