Đurđevića-Tara-Brücke, Betonbogenbrücke bei Žabljak, Montenegro
Die Đurđevića Tara Brücke ist eine Stahlbetonbogenbrücke über den Tara-Fluss im Norden Montenegros. Die Fahrbahn verläuft auf fünf Bögen, wobei der mittlere Bogen die gesamte Schlucht in einem einzigen Schwung überspannt und dabei 150 Meter über dem Flussbett steht.
Der Ingenieur Mijat Trojanović entwarf die Brücke zwischen 1937 und 1940 im Königreich Jugoslawien. Während des Zweiten Weltkriegs sprengten Partisanen einen Bogen, um den Vormarsch zu verlangsamen, und die Reparatur erfolgte erst 1946.
Der Name leitet sich von der orthodoxen Kirche des Heiligen Georg ab, die einst nahe der Brückenstelle stand. Heute steht die Konstruktion als Symbol für technisches Können in der Region und bleibt ein Ort, an dem Reisende den Blick in die Tiefe wagen.
Die Brücke verbindet Straßen zwischen Pljevlja, Mojkovac und Žabljak und bleibt ganzjährig befahrbar. Auf der nördlichen Seite gibt es einen kleinen Parkplatz und Aussichtspunkte, von denen man die gesamte Konstruktion überblicken kann.
Vom mittleren Bogen aus kann man Bungee-Sprünge wagen, die direkt über dem grünen Flusswasser enden. Die Filmszenen aus dem jugoslawischen Werk „Most
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