Pivsko jezero, Stausee in Montenegro
Der Stausee Piva ist ein großes Gewässer in den Bergen Montenegros, das 1975 durch die Errichtung des Mratinje-Damms entstand. Das klare, türkisfarbene Wasser wird von steilen Klippen umgeben, die sich dramatisch aus dem See erheben und zusammen mit der umgebenden Berglandschaft ein charakteristisches Landschaftsbild prägen.
Der See entstand 1975 durch den Bau des Mratinje-Damms, der das Piva-Tal überflutete und die Altstadt Plužine unter Wasser setzte. Das Piva-Kloster, ein Bauwerk des 16. Jahrhunderts, wurde rechtzeitig Stein für Stein an einen höher gelegenen Ort verlegt, um es vor der Flutung zu bewahren.
Der Name des Sees stammt vom Fluss Piva, der das Tal prägt. Die Mönche des Klosters sahen in diesem Ort einen heiligen Raum, und heute können Besucher noch die versetzte Kirche besuchen, die Zeugnis von dieser geistlichen Tradition ablegt.
Das Erreichen des Sees ist am besten mit dem Auto möglich, da die Straße durch Bergpässe und Tunnel führt. Der nächste größere Flughafen liegt etwa 80 Kilometer entfernt, und die Fahrt von Podgorica dauert etwa zwei Stunden.
Unter der Wasseroberfläche liegen die Überreste der alten Stadt Plužine, einschließlich Häuser und Kirchen, die vor der Flutung 1975 nicht rettbar waren. Tauchbegeisterte können manchmal Ausflüge unternehmen, um diese versunkenen Strukturen zu erkunden, falls die Wassertiefe es erlaubt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.