Bamako, Hauptstadt im Südwesten von Mali
Bamako ist die Hauptstadt im Südwesten Malis und erstreckt sich über beide Ufer des Niger-Flusses auf einer Höhe von 350 Metern mit mehr als 4 Millionen Einwohnern. Der internationale Flughafen, Bahnhof und Flusshafen bilden ein Verkehrsnetz, das die Stadt mit anderen Regionen Malis und den Nachbarländern verbindet.
Französische Kolonialtruppen unter Kapitän Joseph-Simon Gallieni fanden 1880 eine kleine Siedlung mit mehreren hundert Einwohnern vor, die sich auf verschiedene Dörfer verteilten. Die Siedlung wuchs schnell zu einem wichtigen Verwaltungszentrum während der Kolonialzeit heran.
Das Nationalmuseum von Mali zeigt prähistorische Sammlungen aus der Region und nimmt an den Afrikanischen Fotobegegnungen teil, wo zeitgenössische afrikanische Kunst ausgestellt wird. Traditionelle Lehmziegelbauten bleiben in der städtischen Landschaft erhalten und bewahren architektonische Elemente aus früheren Jahrhunderten trotz moderner Entwicklung.
Besucher finden zahlreiche Märkte, Geschäfte und Restaurants im gesamten Stadtgebiet verteilt, wobei die meisten Einrichtungen tagsüber zugänglich sind. Die Fortbewegung in der Stadt erfolgt hauptsächlich mit Taxis, Motorradtaxis und Kleinbussen auf einem weitläufigen Straßennetz.
Die Stadt trägt den Namen eines Krokodils, das nach lokaler Überlieferung im Fluss lebte und von Jägern gefangen wurde. Diese Erzählung bleibt in mündlichen Traditionen und lokalen Geschichten präsent, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
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