Lake Sélingué, Stausee in Mali
Der Stausee Sélingué ist ein großes künstliches Wasserbecken in der Region Sikasso, das durch den Bau eines Damms am Fluss Sankarani entstanden ist. Der See erstreckt sich über eine breite Fläche mit ausgedehnten Ufern und dient sowohl der Stromerzeugung als auch der Bewässerung von Feldern und der Fischerei.
Der See wurde vor mehreren Jahrzehnten durch die Errichtung eines Damms geschaffen, um Strom zu erzeugen und die Wasserwirtschaft in der Region zu verbessern. Seitdem hat sich die Umgebung entwickelt und Gemeinden sind rund um die neuen Gewässer gewachsen.
Der Name des Sees stammt aus der lokalen Sprache und bezieht sich auf die Region, in der er liegt. Rund um das Wasser haben sich Gemeinden entwickelt, die täglich von seinen Ressourcen abhängen und wo Fischerei, Landwirtschaft und Wasserbeschaffung das Leben der Menschen prägen.
Der See liegt in der Region Sikasso und ist am leichtesten zu erreichen, wenn man sich den Ufern nähert, die von mehreren Dörfern aus zugänglich sind. Besucher sollten wissen, dass der Wasserstand je nach Jahreszeit schwankt und in der Trockenzeit niedrig ist.
Der See bildet teilweise die Grenze zwischen Mali und Guinea und spielt daher eine wichtige Rolle bei der Abgrenzung von Regionen und Ländern. Die beiden Nationen müssen zusammenarbeiten, um die gemeinsamen Wasserressourcen zu verwalten und Konflikte zu vermeiden.
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