Sélingué Dam, Wasserkraftwerk in Sikasso, Mali.
Der Sélingué-Staudamm erstreckt sich über eine beträchtliche Entfernung über den Fluss Sankarani und schafft ein großes Staubereich mit erheblicher Wasserfläche. Die Anlage wurde speziell dafür konzipiert, Wasser zu speichern und Elektrizität zu erzeugen.
Der Bau dieser Anlage begann Ende der 1970er Jahre und stellte ein großes Infrastrukturprojekt für Mali dar. Nach mehreren Jahren Bauzeit wurde die Einrichtung Anfang der 1980er Jahre in Betrieb genommen.
Der künstliche See Sélingué ist für die ansässigen Fischergemeinden von großer Bedeutung und prägt das wirtschaftliche Leben der Region nachhaltig. Die Menschen hier nutzen das Wasser täglich und haben ihre Lebensweise an diese Wasserressource angepasst.
Der Damm ist am besten zu besuchen, wenn man sich Zeit für Erkundungen nimmt und die breiten Wasserflächen und die umliegende Landschaft beobachtet. Die beste Jahreszeit zum Besuch ist normalerweise nach der Regenzeit, wenn das Wasser am reichlichsten vorhanden ist.
Die Anlage wurde mit speziellen Ablaufvorrichtungen ausgestattet, um Wassermassen während intensiver Regenzeiten zu bewältigen. Diese technische Lösung ermöglichte es der Region, eine zuverlässige Stromversorgung trotz stark schwankender Wassermengen zu gewährleisten.
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