Pyay, Ort in der Bago Region, Myanmar
Pyay ist eine Stadt in Zentralmyanmar, die am östlichen Ufer des Ayeyarwady-Flusses liegt und von alten Pagoden, großen Buddhastatuen und Ruinen aus der Pyu-Zeit geprägt wird. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses, wo das Wasser und die Bäume am Ufer das Stadtbild bestimmen.
Pyay war einst die Hauptstadt des Pyu-Königreichs und gehört damit zu den ältesten Siedlungsgebieten Myanmars. Die archäologische Stätte Sri Ksetra, östlich der heutigen Stadt, bewahrt Backsteinbauten, Tempel und Grabstätten aus dieser Zeit.
Der Name Pyay verbindet sich mit der alten Pyu-Zivilisation, die hier vor Jahrhunderten blühte. Heute sehen Besucher diese Verbindung in den Tempeln und Statuen, die das Stadtbild prägen und zeigen, wie tief die religiöse Tradition in diesem Ort verwurzelt ist.
Pyay ist mit dem Bus oder dem Zug aus Yangon erreichbar, und es gibt auch einen kleinen Flughafen für Inlandsflüge. Am angenehmsten lässt sich die Stadt zwischen Dezember und April erkunden, wenn es trocken und nicht zu heiß ist.
Die Payagui-Pagode in der Stadt hat eine alte Regel, nach der Frauen den obersten Teil des Bauwerks nicht betreten dürfen, eine Tradition, die bis heute gilt. Diese Einschränkung erinnert Besucherinnen und Besucher daran, dass religiöse Gepflogenheiten in der Region oft sehr konkrete Auswirkungen haben, auch auf den Zugang zu Heiligtümern.
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