Myitkyina, Hauptstadt im nördlichen Kachin-Staat, Myanmar.
Myitkyina ist die Hauptstadt des nördlichen Kachin-Staates und liegt am Westufer des Ayeyarwady-Flusses. Die Stadt fungiert als wichtigster Flusshafen und Eisenbahnendpunkt in Myanmar und befindet sich auf einer Höhe von 144 Metern über dem Meeresspiegel.
Die Stadt wurde 1942 von japanischen Truppen besetzt, bis alliierte Kräfte sie im August 1944 nach bedeutenden militärischen Operationen zurückeroberten. Diese Phase prägte die jüngere Geschichte der Region nachhaltig.
Die Bevölkerung umfasst Kachin, Shan, Bamar, Gorkha, chinesische und indische Gemeinschaften, mit Buddhismus, Christentum, Animismus und Islam als Hauptreligionen.
Das Flughafen von Myitkyina und die Eisenbahnlinie von Mandalay bieten wichtige Verbindungen zur Stadt. Besucher finden hier ein kommerzielles Zentrum mit lebhaften Märkten für Jade, Gold und Bernstein.
Der Name bedeutet im Birmanischen "nahe am großen Fluss" und beschreibt genau die geografische Lage der Stadt. Die Lage war historisch ein Grund dafür, dass Myitkyina zu einem wichtigen Handelsposten für kostbare Rohstoffe wurde.
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