Goldener Fels, Buddhistische Pagode im Mon-Staat, Myanmar.
Kyaiktiyo Pagoda ist eine buddhistische Pagode im Mon-Staat in Myanmar, die auf einem granitenen Felsblock mit einer vergoldeten Oberfläche ruht. Der Fels misst etwa 7,6 Meter in der Höhe und rund 15 Meter im Umfang und steht auf einem Berg in einer Höhe von etwa 1.100 Metern.
Ein buddhistischer Einsiedler erhielt der Überlieferung nach ein Haar des Buddha und übergab es einem König, der daraufhin diese kleine Pagode errichtete. Das Bauwerk diente seit seiner Entstehung der Aufbewahrung dieser heiligen Reliquie und wurde zum Ziel zahlreicher Pilger.
Männer legen Goldblätter auf den Fels und kommen ihm damit näher als Frauen, für die ein markierter Bereich gilt. Diese Unterscheidung spielt im Tempelbesuch eine sichtbare Rolle und prägt den Umgang der Gläubigen mit dem Ort.
Der Ort liegt etwa 11 Kilometer von Kinpun entfernt und ist über einen Fußweg oder mit Fahrdiensten erreichbar, die am Fuß des Berges abfahren. Der Aufstieg erfordert Zeit und einige Pausen, besonders bei warmem Wetter oder wenn man die Strecke zu Fuß zurücklegt.
Der Felsblock scheint über der Klippe zu schweben und wirkt, als könnte er jeden Moment ins Tal rollen. Dieser Eindruck entsteht durch die Neigung und die Position am Hang, die dem schweren Stein eine scheinbare Leichtigkeit verleihen.
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