Phaung-Daw-U-Pagode, Buddhistischer Tempel am Inle-See, Myanmar
Hpaung Daw U ist ein Tempel auf dem Inle-See in Myanmar, der fünf vergoldete Buddha-Statuen beherbergt, die durch Schichten von Blattgold so stark verändert wurden, dass sie kaum noch ihre ursprüngliche Form zeigen. Die Statuen wiegen zusammen mehrere Kilogramm und sind das Herzstück dieses religiösen Ortes am Wasser.
Der König Alaungsithu brachte diese heiligen Buddha-Statuen in fruhen Zeiten zum Inle-See und machte diesen Ort zu einem Zentrum der buddhistischen Verehrung in der Region. Im Laufe von Jahrhunderten wurden die Figuren immer wieder mit Blattgold versehen, was sie zu dem machte, was Besucher heute sehen.
Der Name des Heiligtums bezieht sich auf die fünf vergoldeten Buddha-Statuen, die hier verehrt werden und während des jährlichen Thadingyut-Festivals auf einem festlich geschmückten Kahn über den See fahren. Diese Reise verbindet verschiedene Ufergemeinden und zeigt, wie tief die religiöse Praxis in das alltägliche Leben der Menschen am See verwoben ist.
Der Tempel befindet sich auf dem Wasser und ist am besten mit dem Boot zu erreichen, von wo aus man die Struktur vom See aus sehen kann. Das Wetter am See kann sich schnell ändern, also sollte man auf dem Wasser auf gute Bedingungen warten, bevor man sich auf die Reise macht.
In den 1960er Jahren fiel eine der Buddha-Statuen während eines Unfalls einer Barge ins Wasser und verschwand in den Tiefen des Sees. Jahre später tauchte die Statue mysterios wieder im Tempel auf, ohne dass jemand sie hergeholt hatte.
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