Ulaanbaatar, Hauptstadt im nördlichen Zentral-Mongolei
Ulaanbaatar ist die Hauptstadt im nördlichen Zentralgebiet der Mongolei, die sich über ein breites Tal erstreckt, wo Wohnblöcke aus der Sowjetzeit neben modernen Einkaufszentren und Bürotürmen aus Glas stehen. Rauch steigt aus niedrigen Vierteln am Stadtrand auf, wo runde Jurten zwischen einfachen Holzhäusern dicht gedrängt stehen.
Ein buddhistisches Kloster gründete die Siedlung im 17. Jahrhundert, die mehrmals umzog, bevor sie ihren dauerhaften Platz am Tuul-Fluss fand. Die Hauptstadt wuchs nach 1924 unter sowjetischem Einfluss, als breite Alleen und große öffentliche Gebäude errichtet wurden.
Im Juli versammeln sich Einwohner zum Naadam-Fest, bei dem traditionelles Ringen, Bogenschießen und Pferderennen in der ganzen Stadt stattfinden. Buddhistische Klöster ziehen täglich Gläubige an, die Räucherstäbchen anzünden und Gebetsmühlen in Höfen drehen, die auch für Besucher geöffnet sind.
Die Winter dauern von Oktober bis April mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, daher sollten Besucher mehrere Schichten warme Kleidung mitbringen. Die Luft ist oft trocken und die Sonne scheint häufig trotz der Kälte, daher erweist sich auch Sonnenschutzmittel als nützlich.
Die Hauptstadt gilt als kälteste Hauptstadt der Welt mit Januar-Durchschnittswerten um minus 13 Grad Fahrenheit (minus 25 Grad Celsius). Trotz Modernisierung leben viele Familien noch in traditionellen Jurten in besonderen Vierteln am Stadtrand, wo sie Ziegen und Schafe halten.
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