Belagerung von Malta, Belagerungsort in Malta
Das Beleg von Malta war die Konfrontation zwischen dem Osmanischen Reich und den Johannitern im Jahr 1565. Die Osmanen landeten mit Zehntausenden Soldaten auf der Insel und griffen die Festungen an, während die Ritter und ihre Soldaten von weniger als achttausend Mann eine Verteidigung aufbauten.
Die Johanniter waren 1530 von Kaiser Karl V. auf Malta angesiedelt worden, nachdem sie die Insel Rhodos verloren hatten. Die Osmanen unter Sultan Süleyman I. starteten 1565 ihren Angriff, weil sie Malta als strategische Bedrohung ihrer Mittelmeerherrschaft sahen.
Die Belagerung prägt bis heute das Selbstverständnis der Malteser. Im September jeden Jahres finden Gedenkfeiern statt, bei denen die Menschen die Verteidigung ihrer Insel und den Widerstand gegen die Osmanen würdigen.
Die wichtigsten Orte des Belags wie Fort Saint Elmo und Fort Saint Angelo sind heute über Fußwege erreichbar. Es ist sinnvoll, ausreichend Zeit einzuplanen und festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege auf dem Hügel steil und die Befestigungen weitläufig sind.
Der Großmeister Jean de La Valette ließ das Wasser in einem Tal vergiften, um die anlandenden Soldaten zu schwächen. Die Osmanen verloren überraschend viele Kämpfer beim Sturm auf Fort Saint Elmo, obwohl es nur schwach besetzt war, was das Blatt des Kampfes allmählich wendete.
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