Gżira, Gemeinde auf Malta
Gżira ist eine kleine Stadt an der nordöstlichen Küste Maltas, gelegen zwischen Sliema und Msida entlang der Uferpromenade des Marsamxett-Hafens. Die Stadt besteht aus einer Mischung aus älteren traditionellen maltesischen Häusern mit hölzernen oder schmiedeeisernen Balkonen und modernen Wohngebäuden, während die vorgelagerte Manoel Island mit ihrem Fort den Hafen dominiert.
Gżira entstand in den 1840er Jahren, als Chevalier Jacob Taliaferro die erste Villa baute, gefolgt durch Arbeitersiedlungen. Die Manoel Island, benannt nach Großmeister Manuel de Vilhena, war bereits seit dem 17. Jahrhundert ein Quarantänestation gegen die Pest und erhielt 1726 das Fort Manuel als Hafenschutz durch die Ritter von Malta.
Der Name Gżira leitet sich vom maltesischen Wort für "Insel" ab und bezieht sich auf die vorgelagerte Manoel Island. Die Gemeinde zelebriert jeden Juli das Fest Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel mit Prozessionen, Musik und Feuerwerk, wobei die Einwohner traditionelle Kleidung tragen und sich zu gemeinschaftlichen Festen versammeln.
Der Ort ist leicht mit öffentlichen Bussen erreichbar, die mehrere Routen bedienen und Verbindungen zu anderen Stadtteilen und Valletta bieten. Die Uferpromenade eignet sich hervorragend zum Spazieren, Baden an den nahegelegenen öffentlichen Stränden und Pools oder zum Erkunden von Manoel Island und dem restaurierten Fort.
Die Kirche von Gżira entstand durch eine lokale Geschichte: 1902 trafen Steine, die während einer Auseinandersetzung in einer Bar geworfen wurden, ein improvisiertes Heiligtum außerhalb, was zu Gebeten und schließlich zum Bau der heutigen Kirche mit ihrem markanten Glockenturm führte. Diese unerwartete Verbindung zwischen alltäglichem Konflikt und religiöser Hingabe prägt das Gebäude bis heute.
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