Filfla, Militärisches Übungsgelände und Felseninsel im Mittelmeer, Malta
Filfla ist eine felsige, unbewohnte Insel im Mittelmeer vor der Küste von Żurrieq, die aus Kalkstein besteht und steil aus dem Wasser aufsteigt. Die Oberfläche ist karg und exponierten Bedingungen ausgesetzt, mit einer zerklüfteten Küstenlinie, die von Meereserosion geprägt ist.
Während des Zweiten Weltkriegs und danach nutzten britische Streitkräfte die Insel als Ziel für Bombardierungen und Artillerieversuche bis 1971. Diese intensive militärische Nutzung hinterließ Spuren in Form von Munitionsresten, die heute noch auf dem Eiland verstreut sind.
Die Insel ist mit einer lokalen Legende verbunden, die besagt, dass Engel ein Stück eines sündigen Dorfes ins Meer warfen und so Filfla erschufen. Diese Geschichte prägt bis heute, wie die Einheimischen die Insel wahrnehmen und von ihr sprechen.
Die Insel ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da sie von der Umwelt- und Ressourcenbehörde geschützt wird und nur für wissenschaftliche Forschung und Bildungszwecke betreten werden darf. Besucher können sie am besten aus der Ferne vom Festland oder vom Meer aus beobachten.
Trotz seiner kargen und beschädigten Oberfläche beherbergt die Insel drei Seevogelarten, darunter den seltenen Sturmtaucher und die Kormoranyumenschen. Diese Arten haben sich an die rauen Bedingungen des Felsenvorsprungs angepasst und brüten dort regelmäßig.
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